Ausbildung
Brunnenbauer – das ist dein Beruf
Wasser ist ein kostbares Gut, alle Menschen brauchen es, um zu überleben. Wir nutzen es zum Trinken, aber auch zum Kochen, Baden und Waschen. Auch die Industrie benötigt Wasser – etwa zum Kühlen von Motoren und Produktionsanlagen. Dafür muss das nasse Element von Profis erst aus der Tiefe gefördert und entsprechend verteilt werden. Eines ist also klar: Wenn Wasser aus dem Hahn fließt, hast Du bereits eine Arbeit verrichtet, die alles andere als trocken ist.
Alles beginnt an der Oberfläche. Mit geologischen Grundkenntnissen stellst Du die Bodenbeschaffenheit fest und bestimmst, welche Arbeitsgeräte für die Bohrung benötigt werden. Dann zapfst Du das Grundwasser mit modernen Geräten an und schützt es durch spezielle Techniken vor Verschmutzung. Immer häufiger wirst Du heute übrigens für den Anlagenbau gefragt, etwa wenn es darum geht, umweltfreundliche Erdwärme nutzbar zu machen. Bei großen Bauprojekten holt man Dich auch zum Abpumpen von Grundwasser, damit die neuen Fundamente auf trockenen Füßen stehen.
Was machen Brunnenbauer?
Als Brunnenbauer machst Du unterirdische Wasservorräte durch den Bau von Brunnen nutzbar. Du schützt das Grundwasser und sorgst im Anlagenbau für die Förderung und Aufbereitung von Wasser.
Weitere Antworten auf deine Fragen



Das Handwerk hautnah erleben – Der Beruf des Brunnenbauers im Rundumblick
Unter dem Motto ‚Dein erster Tag’ wird ein typischer Arbeitstag auf der Baustelle eines Brunnenbauers gezeigt und in einem 360 Grad Video erlebbar gemacht. Der Brunnenbauer-Azubi Marcel und sein Kollege Andre zeigen, wie man eine Grundwasserbohrung durchführt. Dieser Film wurde in Schleswig-Holstein bei einem unserer Innungsbetriebe, der Mengel Landtechnik und Brunnenbau GmbH aus Vaale, gedreht.
Das ist nur eine von vielen spannenden Aufgaben aus dem Alltag eines Brunnenbauers – das Ganze im Rundumblick in 360-Grad-Perspektive.
Ausbildungsbetriebe findest Du hier.











